// The situation

Industrietischlerei im Bereich Yachting, Privatjets und Privatresidenzen für ultra reiche menschen. Lead channels: Email, Phone calls, Referrals. Inquiry volume: 10–50. Team size: 10+.

The verdict · Oct 16, 2026

Yes.

Ihr braucht ein einfaches CRM — aber keines der üblichen Sales-Pipelines.

What's really going on

Bei 10–50 Anfragen pro Monat und zehn Leuten im Betrieb geht nichts verloren, weil ihr zu wenig Werkzeuge habt. Es geht verloren, weil Entscheidungen über Monate zwischen Geschäftsführer, Projektleiter und Werft hin- und herwandern, und niemand weiß ohne Nachfrage, wo ein Projekt gerade steht. Eine Referral vom Innenarchitekten in Monaco landet im Postfach einer Person — nicht im Gedächtnis des Teams. Das ist das Leck.

What to do instead

  1. Folk (per-seat, aktuellen Preis prüfen) — eine Kontaktdatenbank für Werften, Architekten, Family Offices und Eigner, mit E-Mail-Sync, damit jede Konversation am richtigen Kontakt klebt.
  2. HubSpot Free CRM (gratis) — falls ihr lieber eine Pipeline nach Projektphase wollt (Anfrage → Konzept → Angebot → Bau), geteilt über das ganze Team, ohne Lizenzkosten.
  3. Habit: Montags 20 Minuten Projekt-Durchsprache, in der jedes offene Projekt eine klare "nächste Aktion mit Datum" bekommt.

Heute, 30 Minuten: Exportiert aus Outlook die letzten 100 Kontakte der Kategorie "Yacht/Jet/Residenz", importiert sie in Folk oder HubSpot, und markiert bei jedem, wer euch den Kontakt gebracht hat. Das zeigt euch sofort, welche drei Referral-Quellen eigentlich euer Geschäft tragen.

What you're being oversold

Jemand wird euch Salesforce, Pipedrive oder HubSpot Sales Hub Enterprise verkaufen wollen — mit Forecasts, Lead-Scoring und KI-Pipelines. Für ein Bespoke-Geschäft mit zweistelligen Anfragen und sechsstelligen Projekten ist das Theater, nicht Werkzeug. Was euch "Nichtstun" kostet, lässt sich ohne eure Projektzahlen nicht beziffern — aber eine verpasste Referral vom richtigen Innenarchitekten ist mehr als ein ganzes Jahr CRM-Lizenz.

When to revisit this

Wenn ihr merkt, dass zwei Projektleiter denselben Eigner unabhängig ansprechen oder eine Referral drei Wochen unbeantwortet lag.

The part worth getting right

Die eine Frage, an der alles hängt: Verkauft ihr an den Eigner, oder verkauft ihr an das Netzwerk um den Eigner — Werft, Architekt, Family Office? Wenn der Eigner entscheidet, braucht ihr ein Beziehungs-CRM wie Folk, in dem jede Person ihre eigene Geschichte hat. Wenn das Netzwerk entscheidet, braucht ihr eine Projekt-Pipeline wie HubSpot, in der sichtbar ist, welche Werft gerade welches Deck plant. Das falsche Werkzeug hier bedeutet in zwölf Monaten eine Migration mit 10.000 Kontakten — oder schlimmer, ein Team, das zurück ins Postfach flüchtet.

Honest opinion · No affiliate links · public Get your own →

Did this actually help?

A binary signal so we know which verdicts are landing — and which ones aren't.